Archiv für Juni 2015

ISIS-Sprühereien in Kassel aufgetaucht

In der Nacht vom 27.06. auf den 28.06. sind an mehreren Orten in Kassel ISIS-Schriftzüge aufgetaucht. Betroffen sind unter anderem die Holländische Straße und der Bereich um das Regierungspräsidium, dabei vergingen sich die TäterInnen auch an einer Kirchentür.
Dass es auch in der Kasseler Gesellschaft SympathisantInnen der islamistischen Terrororganisation gibt, ist nicht neu – schon auf den antisemitischen Demonstrationen im Sommer 2014 ließen sich Personen sichten, die IS-Symbolik mit sich trugen. Und auch wenn das Sprühen sicherlich nicht die Art und Weise ist, auf die eine organisierte IS-Terrorzelle arbeitet, bleiben die neuerlichen Vorkommnisse beunruhigend, zeugen sie doch nicht nur wieder davon, dass in Kassel Personen existieren, die das Handeln des derzeit wohl barbarischsten Akteurs im Weltgeschehen unterstützen, sondern unter ihnen auch welche bereit sind, aktive Propaganda für diesen zu betreiben.
Wir halten es weiterhin für wichtig, dass die radikale Linke zu diesem Thema klar Stellung bezieht und sich Solidarisch zeigt mit den Opfern islamistischer Gewalt, aber auch mit den Progressiven Kräften, die gegen sie ankämpfen, wie den kurdischen Genoss_innen. Der Islamische Faschismus steht konträr zu allen Vorhaben und Grundsätzen einer befreiten Gesellschaft und hat in die kritische Analyse der Verhältnisse mit einzufließen.

Gegen jeden Faschismus!
Für den Kommunismus!

20.06.15 FFM – Rechten Aufmarsch verhindern – Gemeinsame Zuganreise aus Kassel

“Am 20. Juni will der sogenannte „Widerstand Ost/West“ durch Frankfurt laufen. Trotz analytischer Verschiedenheiten hat diese Melange aus Rechtspopulisten, Nazis und Hooligans vor allem eines gemein: Es handelt sich um waschechte Rassisten. Wie wir allerdings in Frankfurt mit Rassisten umgehen, ist hinlänglich bekannt: unfreundlich, unsanft – aber stets zuvorkommend. Weiter ist auch bekannt, was möglich ist, wenn „hauptsächlich Jugendliche, Autonome und Eintracht-Ultras“ (Bildzeitung) erst einmal entschlossen handeln und sich die Spielregeln nicht von der Polizei diktieren lassen: Der eine oder andere Pegida-Abend, aber auch der 1. Mai 2013, hat das bewiesen. Es gilt weiterhin: Wenn Rechte durch Frankfurt laufen wollen, sollten sie ihre Laufschuhe dabei haben – denn dann müssen sie rennen. Polizei und Stadt sind dabei nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems – das zeigen die vielen brutalen Polizeieinsätze im Rahmen der Pegida-Kundgebungen, die diese erst möglich machten. Dass sich nun noch weitere Rassist*Innen nach Frankfurt eingeladen fühlen, ist also vor allem dem affirmativen Verhalten von Polizei und Stadt gegenüber rechten Kundgebungen in den letzten Monaten zu verdanken.

Wir rufen dazu auf, den Rassist*Innen keinen Meter zu überlassen und den Aufmarsch der Menschenfeinde auf allen Ebenen zu stören und zu verhindern. Kommt nach Frankfurt: Antifaschismus ist und bleibt Handarbeit!”

Wir unterstützen den Aufruf der Genoss_Innen aus Frankfurt und werden am 20.06. gemeinsam mit dem Zug aus Kassel anreisen. Dafür treffen wir uns um 8:00 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs um den Zug um 8:23 Uhr nach Frankfurt zu nehmen. Organisiert euch in Bezugsgruppen und kommt pünktlich!

Aktuelle Infos findet ihr hier.