Archiv für März 2013

Vortrag zu modernen Erscheinungsformen von Neonazistrukturen

Vortrag zu modernen Erscheinungsformen von Neonazistrukturen.

Beleuchtet werden Anhand von lokalen Beispielen Grundzüge aktueller Organisationsformen von Neonazis und deren Strukturen.
Es werden Symbole und Codes von Neonazis und deren Gruppen erläutert, sowie Beispiele für neonazistische Kleider und Musik gegeben.

Neonazis bedienen sich häufig populistischer und erst mal auf den ersten Blick nicht als neonazistisch erkennender Themen, auch darauf wird anhand von Beispielen eingegangen.

Im Anschluss gibt es noch Kneipe und Zeit für Diskussionen.

Do. 21.03. | Karoshi | 20:00 Uhr

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der Neonaziszene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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We ♥ IvI!

We ♥ IvI!
Wir solidarisieren uns mit dem Institut für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt am Main, welches akut räumungsbedroht ist.

„Das Institut für vergleichende Irrelevanz wurde 2003 im Rahmen der Student_innenproteste besetzt. Seit dem nimmt sich kritisches Denken hier Zeit und Raum. Unter dem Motto Theorie*Praxis*Party finden im IvI
autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte statt.
Neun Jahre lang haben hier viele Menschen einen Raum gefunden, in dem sie sich gerne aufhalten, abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße.
Im Februar 2012 wurde durch die Uni Frankfurt bekannt, dass das Gebäude an die stadtbekannte Immobilienfirma Franconofurt AG für den Spottpreis von ca. einer Million Euro verkauft wurde.“

Näheres zum IvI

Eine Straße umbenennen ist nicht schwer – aber leider ganz schön teuer!

„Am 6.April 2006 wurde Halit Yozgat in der Holländischen Straße in Kassel von militanten Neonazis erschossen. Hinweise von Angehörigen und Freund_innen der Opfer auf einen rassistischen Hintergrund der Taten wurden durch die Polizei ignoriert, die Schuld wurde stattdessen bei den Opfern und ihrer angeblichen Verstrickung in „mafiöse Strukturen“ gesucht.
Ermittlungsgruppe „Bosporus“ und „Dönermorde“ sind nicht erst nach Bekanntwerden der Täter_innengruppe als NSU ein Affront gegen die Opfer und deren Angehörige. Besonders pikant im Kasseler Mordfall ist die Anwesenheit des, aus seiner Jugendzeit als „klein Adolf“ bekannten, Verfassungsschützers Andreas Temme zur Tatzeit am Tatort. Gemäß der Prämisse seines Dienstes will dieser jedoch angeblich nichts gehört und gesehen haben.
Als Reaktion auf die Tat und das Versagen der Ermittlungsbehörden wurde am Dienstag, dem 8.Mai 2012, sechs Jahre nach dem Mord, die Holländische-Straße auf einer Länge von ca. 2 km in Halit-Yozgat-Straße umbenannt. Die Aktivist_innen kamen hiermit dem Wunsch der Angehörigen Halit Yozgats nach, die eine Umbenennung der Straße gefordert hatten. Bei der Aktion kam es zu zahlreichen Personalienfeststellungen, auf die eine Anzeige wegen „gemeinschädlicher Sachbeschädigung“ folgte. Es ist mit hohen Kosten für die Betroffenen zu rechnen.
Die Aktivist_innen solidarisieren sich mit den Forderungen der Angehörigen nach unabhängiger Aufklärung und Konsequenzen für die Verantwortlichen, anstelle der vielfach praktizierten, heuchlerischen Betroffenheitsrituale. Während sich anfangs noch Staatsministerin Maria Böhmer beim Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen, dafür einsetzte, die Straße umzubenennen, speiste die Stadt Kassel die Angehörigen später damit ab, einen unbedeutenden namenlosen Platz vor dem Hauptfriedhof nach Halit Yozgat zu benennen.
Dabei ist es so einfach, eine Straße umzubenennen!“

Daher wird es eine Soliparty im Juzi in Göttingen geben.
15.03. | Juzi Göttingen | 23:00 Uhr


Antifa Café im März

Wir freuen uns auf einen Vortrag, der für das letzte Antifa Café angedacht war, jedoch im Endeffekt nicht stattfinden konnte. Dieser Vortrag mit der Thematik „20 Jahre faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl – 20 Jahre Morde von Solingen – Rassismus tötet“ wird im März nachgeholt!
Der Vortrag wird von der Ortsgruppe der Rassismus tötet! Kampagne aus Göttingen gehalten und findet wie gewohnt um 16:00 Uhr in den Räumen des Karoshis statt.

Für eine Grundration von Getränken und Kuchen ist gesorgt, das Mitbringen weiterer doch gern gesehen.
10. März | 16:00 | Karoshi

Hier das Selbstverständnis der Kampagne

Rassismus tötet!